Kommode Tiefe 35 cm

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Eine Kommode Tiefe 35 cm ist ein kompaktes Kastenmöbel zur strukturierten Aufbewahrung, dessen Korpusmaß speziell auf schmale Raumzonen, begrenzte Durchgänge und Wandnischen abgestimmt ist. Wenn eine Kommode 35 cm tief ausgeführt ist, schließt sie die Lücke zwischen extrem flachen Ablagen und voluminösen Standardmöbeln mit 40 cm bis 50 cm Bautiefe. Die Basis der Konstruktion bildet eine 16 mm starke, melaminbeschichtete Spanplatte oder MDF, welche dem Korpus die notwendige Verwindungssteifigkeit im Alltag verleiht. Durch präzise abgestimmte Beschläge und variable Frontenaufteilungen schaffen diese Möbel verlässlichen Stauraum auf minimaler Grundfläche.

Warum eine Kommode 35 cm tief gewählt wird: Raumlösungen nach Maß

Im modernen Innenausbau zählt oft jeder Zentimeter des Grundrisses. Ein herkömmliches Sideboard blockiert in schmalen Räumen schnell wichtige Laufzonen oder kollidiert mit dem Öffnungswinkel von Zimmertüren. Mit einem Außenmaß von exakt 35 cm agiert das Möbel wie eine maßgefertigte Werkbank in einer kompakten Nische: Es nutzt die vorhandene Wandfläche vertikal und horizontal maximal aus, ohne den Bewegungsradius im Raum zu beschneiden.

Flur und Eingangsbereich

In engen Korridoren beträgt die nutzbare Durchgangsbreite häufig lediglich 100 cm bis 120 cm. Eine Schmale Kommode Flur stellt sicher, dass zwei Personen bequem aneinander vorbeigehen können. Das Tiefenmaß von 35 cm genügt, um Straßenschuhe bis Schuhgröße 44 gerade im Schrankfach abzustellen, während größere Modelle schräg platziert werden. Schubladen nehmen Mützen, Schals, Schlüsselbunde und Pflegemittel auf, ohne dass geöffnete Auszüge den gesamten Flur versperren.

Schlafzimmer und Ankleide

Zwischen Bettrahmen und Wand verbleibt in vielen Schlafzimmern oft nur ein schmaler Korridor. Eine Schlafzimmer Kommode mit 35 cm Bautiefe lässt sich auch bei geringem Restabstand aufstellen. Geöffnete Schubladen stoßen nicht gegen das Bettgestell. Gefaltete Kleidungsstücke wie T-Shirts oder Pullover beanspruchen in der Tiefe rund 25 cm bis 28 cm, wodurch sie in den Schüben ohne Knicke flach liegen. Ergänzend kann eine passende Nachtkommode das Raumkonzept am Kopfende abrunden.

Wohnbereich, Esszimmer und Arbeitszimmer

Als Sideboard 35 cm tief dient das Möbel im Ess- oder Wohnzimmer als diskrete Anrichte für Geschirr, Schalen und Tischwäsche. Handelsübliche Essteller mit einem Durchmesser von 26 cm bis 28 cm lassen sich problemlos hinter den Fronten verstauen. Im Heimbüro zeigt sich ein weiterer technischer Vorzug: Ein Standard-DIN-A4-Aktenordner weist eine Tiefe von 320 mm auf. Zieht man von der Gesamttiefe von 350 mm die 16 mm starke Front und die 3 mm starke HDF-Rückwand ab, verbleiben im Innenraum knapp 330 mm nutzbare Tiefe. Ordner schließen somit exakt bündig hinter den Türen ab.

Konfigurationskriterien: Die richtige Aufteilung nach Maß

Die Wahl der richtigen Kommode richtet sich nach dem Grundriss und dem geplanten Lagergut. Die Möbelprogramme bieten verschiedene Breiten, Höhen und Innenaufteilungen:

  • Breite des Möbels: Für schmale Wandabschnitte eignen sich Varianten wie eine Kommode 60 cm Breit, eine Kommode 70 cm Breit oder eine Kommode 80 cm Breit. Für lange Wände bieten sich Formate wie eine Kommode 120 cm Breit oder Großformate bis zu einer Kommode 220 cm Breit an. Bei breiteren Korpussen sorgen zusätzliche vertikale Mittelseiten dafür, dass der Oberboden nicht durchhängt.
  • Höhe und Korpusform: Kompakte Sideboards weisen typischerweise Höhen zwischen 70 cm und 90 cm auf, während ein Highboard 35 cm tief den vertikalen Raum bis etwa 130 cm erschließt.
  • Fronten und Auszüge: Reine Schubladenmodelle wie eine Kommode 6 Schubladen oder eine Kommode 8 Schubladen strukturieren kleinteilige Utensilien. Kombinationsmöbel mit Türen und Schubladen schaffen zusätzlich Raum für sperrigere Gegenstände.
  • Farbgebung und Oberflächen: Eine Weiße Kommode oder Varianten in Hochglanz reflektieren das Licht und lassen schmale Flure optisch größer wirken. Eine Anthrazit Kommode oder eine Schwarze Kommode setzt moderne Akzente, während eine Eiche Kommode mit Dekoren wie Wotan Eiche eine natürliche Holzoptik einbringt.

Montageanleitung und Beschlagtechnik für Heimwerker

Der Selbstaufbau einer Kommode mit 35 cm Tiefe gelingt mit grundlegendem Werkzeug und strukturierter Vorgehensweise. Der Korpus wird über präzise Holzverbindungen und standardisierte Exzenterbeschläge formschlüssig zusammengefügt.

Erforderliches Werkzeug

Für den Zusammenbau benötigen Sie einen Schraubendreher mit PZ2-Klinge (Pozidriv). Ein herkömmlicher Kreuzschlitzschraubendreher (PH) besitzt ein abweichendes Flankenprofil, greift in den Exzentergehäusen nicht kraftschlüssig und kann die Antriebe beschädigen. Bereitzulegen sind außerdem ein Schonhammer (Holz- oder Gummihammer), ein Bandmaß sowie eine Wasserwaage.

Schritt-für-Schritt-Zusammenbau

  1. Vorbereitung: Legen Sie die Bauteile aus melaminbeschichteter Spanplatte auf einer weichen Unterlage (z. B. Verpackungskarton) aus, um Kratzer an den Kanten zu verhindern.
  2. Dübel und Bolzen setzen: Schrauben Sie die Exzenterbolzen in die vorgebohrten 5-mm-Löcher der Korpusseiten ein. Schlagen Sie die 8 x 30 mm Holzdübel mit dem Schonhammer vorsichtig in die stirnseitigen Bohrungen der Böden und Querstreben ein.
  3. Korpus arretieren: Fügen Sie Unterboden, Mittelseiten und Seitenwände zusammen. Drehen Sie die Exzentergehäuse mit dem PZ2-Schraubendreher im Uhrzeigersinn um ca. 180°, bis die Bauteile fest und spaltfrei aneinandergezogen sind.
  4. Führungsschienen montieren: Verschrauben Sie die Schienen für die Schubladen an den markierten Systembohrungen der Innenseiten. Zum Einsatz kommen leichtgängige Rollenführungen oder kugelgelagerte Teleskopschienen, die als Teilauszug ausgeführt sind und rund 75 % der Schranktiefe freigeben.
  5. Winkelstabilität durch Rückwand: Messen Sie die Diagonalen des Korpus mit dem Maßband aus. Beide Diagonalen müssen millimetergenau übereinstimmen, damit der Schrank absolut rechtwinklig steht. Nageln Sie anschließend die 3 mm HDF-Rückwand im Abstand von 10 cm bis 15 cm rundherum fest auf.
  6. Fronten und Scharniere justieren: Montieren Sie die Türen mittels Topfbändern (Topfdurchmesser 35 mm). Über die integrierten Stellschrauben der Scharnierarme richten Sie die Fugen nach Höhe, Tiefe und Seitenabstand exakt aus.

Kippsicherung und Wandbefestigung

Aufgrund der geringen Tiefe von 35 cm liegt der Schwerpunkt des Möbels näher an der Vorderkante als bei tiefen Schränken. Werden mehrere beladene Schubladen gleichzeitig herausgezogen, wandert der Masseschwerpunkt nach vorn. Eine fachgerechte Wandverankerung mittels der beiliegenden Sicherungswinkel ist daher zwingend erforderlich. Verwenden Sie für Mauerwerk 8-mm-Spreizdübel und für Gipskartonwände geeignete Hohlraumdübel.

Ausgewählte Serien und Modelle mit 35 cm Tiefe

Die Möbelprogramme bei furnica.de decken unterschiedliche Breitenmaße und funktionale Aufteilungen ab:

Verwandte Maße und Kategorien

Falls Ihr Raummaß ein abweichendes Format erfordert, stehen alternative Tiefen und verwandte Kastenmöbel zur Verfügung:

Häufig gestellte Fragen

Passen Standard-Aktenordner in eine Kommode mit 35 cm Tiefe?

Ja, Standard-DIN-A4-Aktenordner mit 320 mm Tiefe passen exakt hinein. Bei einer Korpustiefe von 350 mm verbleibt nach Abzug der 16 mm Front und der 3 mm Rückwand ein nutzbares Innenmaß von etwa 330 mm, sodass die Türen vollständig und bündig schließen.

Warum ist die Wandmontage bei einer 35 cm tiefen Kommode wichtig?

Durch die geringe Standtiefe von 35 cm verschiebt sich der Schwerpunkt beim gleichzeitigen Herausziehen beladener Schubladen nach vorn. Die Befestigung mit den beiliegenden Sicherungswinkeln und 8-mm-Dübeln verhindert das Kippen des Möbels zuverlässig.

Welches Werkzeug wird für die Montage der Exzenterverbinder benötigt?

Für die Exzenterverbinder ist ein Schraubendreher mit PZ2-Profil (Pozidriv) erforderlich. Ein PH-Kreuzschlitzschlitzschraubendreher greift in diesen Beschlägen nicht formschlüssig und kann beim Festziehen um 180 Grad abrutschen und den Schraubenkopf beschädigen.

Welche Auszüge sind in den Schubladen verbaut?

In der Regel sind langlebige Rollenführungen oder kugelgelagerte Teleskopschienen verbaut. Diese arbeiten als Teilauszug mit ca. 75 % Auszugsweg, was bei 35 cm Korpustiefe einen bequemen Zugriff auf den gesamten Schubladeninhalt bietet.

Wie werden die Fronten und Türen der Kommode justiert?

Die Türen sind an 35-mm-Topfbändern montiert. Über die Stellschrauben am Scharnierarm lassen sich Höhe, Fugenbreite und Korpusabstand mit einem PZ2-Schraubendreher präzise in allen drei Dimensionen einstellen.