Arbeitszimmerkommoden

178 Produkte

Beliebte Unterkategorien

Arbeitszimmerkommoden sind funktionale Stauraummöbel zur Selbstmontage, die für die geordnete Aufbewahrung von Dokumenten, Schreibwaren, IT-Zubehör und Ordnern im Heimbüro konstruiert sind. Während im reinen Wohnbereich oft dekorative Aspekte überwiegen, fungiert eine solide Arbeitszimmer Kommode wie ein mechanisches Getriebe für den Büroalltag: Sie vereint kompakte Bautiefen mit einer zweckmäßigen Fächeraufteilung, um die Abläufe am Schreibtisch zu strukturieren und Stellfläche effizient zu nutzen.

Baureihen und Raumkonzepte für das Arbeitszimmer

Die Organisation im Heimbüro stellt spezifische Anforderungen an die Möbelkonstruktion. Unser Sortiment umfasst mehrere Produktlinien, die sich durch ihre Rastermaße, Schubladenanordnungen und Türkonfigurationen unterscheiden. Alle Möbelstücke werden als montagefertige Bausätze geliefert und basieren auf robusten, 16 mm starken Plattenwerkstoffen.

Serie GABRIEL: Reine Schubladensysteme für Kleinteile und Dokumente

Wenn es um die systematische Trennung von Formularen, Kabeln, Notizblöcken und Büroutensilien geht, bietet die Modellreihe GABRIEL eine maximale Anzahl an Auszügen. Durch den Verzicht auf Drehtüren lässt sich der gesamte Korpusinhalt über flache Auszugsfächer gliedern.

Serie NOAH: Symmetrische Kombination aus Schubladen und Türen

Die Modellreihe NOAH kombiniert obenliegende Schubladen mit darunter platzierten Schrankfächern. Diese Aufteilung trennt Schreibutensilien im oberen Bereich von größeren Arbeitsmitteln im unteren Segment.

Serie MIKEL: Asymmetrische Raumaufteilung

Die MIKEL-Serie platziert Schubladentürme seitlich neben geschlossenen Türbereichen. Diese asymmetrische Gliederung eignet sich besonders, wenn Arbeitsmaterialien unterschiedlicher Größe in einem Möbelstück konzentriert werden sollen.

Maßführung und ergonomische Planung im Heimbüro

Die Wahl der Abmessungen beeinflusst sowohl den Arbeitsfluss als auch den Bewegungsradius im Raum. Neben der Stellbreite spielen Bautiefe und Korpushöhe eine wesentliche Rolle bei der Platzierung neben Schreibtischen oder in Verkehrswegen.

Bautiefen für Dokumente und Aktenordner

Im Sortiment finden sich zwei maßgebliche Tiefenmaße:

  • Tiefe 33 cm: Diese Ausführung spart wertvolle Grundfläche und lässt sich ideal in schmalen Arbeitszimmern integrieren. Die lichte Innentiefe der Schubladen von 28 cm bis 30 cm nimmt Dokumente im DIN-A4-Format passgenau auf. Ähnlich kompakte Lösungen bietet eine Kommode mit einer Tiefe von 30 cm.
  • Tiefe 35 cm: Serien wie NOAH und MIKEL nutzen das 35-cm-Tiefenraster. Eine Kommode mit einer Tiefe von 35 cm bietet hinter den geschlossenen Türen ausreichend lichten Raum, um Standard-Aktenordner mit einer Tiefe von circa 29 cm bündig einzustellen, ohne dass Fronten anstoßen.

Höhenabstimmung auf Arbeitsflächen

Die Bauhöhen sind auf typische Bürosituationen abgestimmt:

  • Höhen 71 cm, 72 cm und 75 cm: Diese Maße orientieren sich an genormten Schreibtischhöhen (72 cm bis 76 cm). Ein solches Sideboard kann unmittelbar an die Tischplatte anschließen, um die nutzbare Ablagefläche zu erweitern. Passende Breitenformate sind etwa über eine Kommode mit 80 cm Breite oder eine Kommode mit 100 cm Breite wählbar.
  • Höhe 92 cm: Entspricht dem ergonomischen Stehmaß. Die Oberplatte eignet sich als Standfläche für Multifunktionsdrucker oder als Sortierstation im Stehen. Spezifische Nischenmaße deckt eine schmale und hohe Kommode ab.

Materialien, Oberflächen und Beschlagtechnik

Arbeitszimmermöbel unterliegen durch Papierstapel, Tastaturablagen oder Ordnerkanten täglicher Beanspruchung. Alle Korpuselemente und Fronten bestehen aus melaminharzbeschichteter Spanplatte mit einer Materialstärke von 16 mm. Die widerstandsfähige Kunstharzbeschichtung schützt die Holzwerkstoffplatte vor Abrieb, Kratzern und Feuchtigkeitseinwirkung.

Die Kanten sind mit robusten ABS-Kanten versiegelt, die Stöße von Drehstühlen abfedern und die Spanplatte dauerhaft vor Feuchtigkeitseintrag schützen.

Dekorausführungen für professionelle Raumkonzepte

  • Matte Unidekore: Oberflächen wie Anthrazitgrau, Schwarz Matt oder Weiß Matt zeichnen sich durch geringe Lichtreflexion aus, wodurch störende Spiegelungen von Schreibtischleuchten vermieden werden. Beliebt sind Ausführungen wie eine weiße Kommode oder eine Anthrazit-Kommode.
  • Glänzende Fronten: Glanzfronten wie bei Modellen in Weiß Gloss vergrößern kleinere Büroräume optisch durch gezielte Lichtstreuung.
  • Holznachbildungen: Dekore in Wotan Eiche, Sonoma Eiche oder dunklen Holzarten verleihen dem Arbeitsbereich eine warme Struktur. Eine klassische Holz-Kommode oder Möbel aus der Kategorie dunkles Holz setzen natürliche Akzente.

Montageleitfaden für Selbstaufbauer

Der Zusammenbau erfordert grundlegendes Werkzeug und ein schrittweises Vorgehen. Eine korrekte Ausrichtung gewährleistet die dauerhafte Leichtgängigkeit der Auszüge und Scharniere.

Erforderliches Werkzeug

  • Kreuzschlitzschraubendreher der Größe PZ2
  • Schonhammer oder Gummihammer
  • Bandmaß oder Zollstock
  • Wasserwaage
  • Akkuschrauber mit Drehmomentbegrenzung

Schritt 1: Korpusbau und Eckverbindungen

Montieren Sie den Korpus auf einer weichen Unterlage. Die Verbindung der 16 mm starken Platten erfolgt über Holzdübel und Exzenterverbinder (Minifix). Schlagen Sie zunächst die Dübel vorsichtig ein und drehen Sie die Verbindungsbolzen in die vorgebohrten 5-mm-Löcher. Nach dem Fügen der Platten werden die Exzentergehäuse in die 15-mm-Bohrungen eingesetzt und mit einer halben Umdrehung (ca. 180°) im Uhrzeigersinn angezogen.

Schritt 2: Rückwandmontage und Rechtwinkligkeit

Die 3 mm starke HDF-Rückwand sorgt für die Stabilität des Korpus. Messen Sie vor dem Annageln die beiden Diagonalen der Korpusrückseite aus. Erst wenn beide Diagonalmaße exakt übereinstimmen, ist der Korpus rechtwinklig (90°-Winkel). Fixieren Sie die Rückwand anschließend mit den Nägeln in Abständen von etwa 15 cm.

Schritt 3: Führungsschienen und Schubladenmontage

Schrauben Sie die Schienen der Schubladensysteme an die Innenseiten des Korpus. Die Kommoden nutzen stabile Rollenführungen: Die Schiene mit der vorderen Laufrolle gehört an den Korpus, das Gegenstück mit der hinteren Rolle an die Unterkante des Schubkastens. Achten Sie darauf, dass alle Schraubenköpfe vollständig im Schienenprofil versenkt sind, um ein Blockieren der Rollen zu verhindern.

Schritt 4: Scharniere und Drehtüren einsetzen

Türen werden mit Topfbändern montiert. Drücken Sie den Scharniertopf in die 35-mm-Topfbohrung der Türfront ein und verschrauben Sie die Laschen. Befestigen Sie die Kreuzmontageplatte an der Lochreihe der Korpuswand und rasten Sie den Scharnierarm ein.

Präzise Justierung und Wandverankerung

Nach dem Aufstellen am finalen Platz erfolgt die Feinjustierung der Fronten über die drei Stellschrauben der Topfbänder:

  • Tiefenverstellung: Durch Lösen der hinteren Schraube lässt sich der Abstand zwischen Front und Korpus korrigieren, um ein Schleifen der Türkante zu verhindern.
  • Höhenverstellung: Über die Langlöcher der Kreuzmontageplatte lässt sich die Tür um ca. 2 mm vertikal ausrichten.
  • Auflagenverstellung: Die vordere Schraube am Bandarm reguliert die seitliche Neigung der Front zur Einstellung eines parallelen Spaltmaßes.

Wichtiger Sicherheitshinweis: Aus statischen Gründen müssen Kommoden – insbesondere bei Höhen ab 92 cm oder beim Ausziehen schwerer Schubladen – zwingend mit dem beiliegenden Kippschutz an der Wand verschraubt werden. Wählen Sie Dübel und Schrauben passend zu Ihrer Wandkonstruktion (Mauerwerk, Beton oder Gipskarton).

Ergänzende Kategorien und Zubehör

Für die vollständige Einrichtung Ihres Arbeits- und Wohnbereichs bieten sich weitere Stauraumlösungen an:

  • Antirutschmatten für Schubladen: Schützen die Böden vor Abrieb und verhindern das Verrutschen von Schreibutensilien beim Öffnen.
  • Schubladen-Organizer: Bieten strukturierte Facheinteilungen für Kleinteile und Büromaterialien.
  • Drucktüröffner: Ermöglichen grifflose Fronten durch Push-to-Open-Mechanik.
  • Lüftungsgitter: Sorgen für eine zuverlässige Luftzirkulation bei der Integration von Computern oder Netzteilen im Schrankinneren.
  • Schränke mit 50 cm Tiefe: Bieten erweitertes Stauvolumen für sperrige Büro- und Archivmaterialien.
  • Schwarze Kommoden: Schaffen markante optische Akzente in modern gestalteten Büros.

Häufig gestellte Fragen

Passen Aktenordner in die Schubladen der Arbeitszimmerkommoden?

Nein, Standard-Aktenordner passen aufgrund ihrer Höhe nicht in die Schubladen. Sie werden aufrecht in den Türfächern der Serien NOAH und MIKEL aufbewahrt. Deren Bautiefe von 35 cm nimmt gängige Ordner mit einer Tiefe von 29 cm bündig auf.

Wie hoch ist die maximale Traglast der Einlegeböden und Schubladen?

Die Einlegeböden aus 16 mm Spanplatte tragen bei gleichmäßiger Flächenlast zwischen 10 kg und 15 kg, was für eine Reihe Aktenordner ausreicht. Die Schubladen mit Rollenführungen sind für Büromaterialien bis maximal 3 kg bis 5 kg Last ausgelegt.

Warum ist eine Wandbefestigung bei Kommoden zwingend erforderlich?

Beim gleichzeitigen Ausziehen mehrerer beladener Schubladen verlagert sich der Schwerpunkt nach vorn. Eine Verankerung mit Kippschutz an der Wand verhindert das Umkippen des Möbels zuverlässig. Verwenden Sie dafür zur Wand passende Dübel und Schrauben.

Kann die Kommode als frei stehender Raumteiler im Büro genutzt werden?

Nein, die Kommoden sind für die Wandaufstellung konstruiert. Die Rückseite besteht aus einer 3 mm starken, unbeschichteten HDF-Platte, die für den sichtbaren Einsatz mitten im Raum optisch nicht vorgesehen ist.

Welches Werkzeug wird für die Montage der Arbeitszimmerkommode benötigt?

Sie benötigen einen Kreuzschlitzschraubendreher der Größe PZ2, einen Schonhammer für die Holzdübel, ein Bandmaß zum Prüfen der Rechtwinkligkeit sowie eine Wasserwaage. Ein Akkuschrauber mit Drehmomenteinstellung erleichtert den Aufbau zusätzlich.